Museumsbesuch – Humpback Rock Bergbauernhof

Visiting a museum – Humpback Rock Mountain Farm

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Der letzte Museumsbesuch hat meine „kleine“ Wanderung auf dem Appalachian Trail vorgestellt. Unweit meines Einstiegs in den Trail befindet sich aber noch ein Kleinod, das man dort gar nicht vermutet. Direkt neben dem Besucher Center befindet sich die Mountain Farm. Ein Nachbau einer Farm aus dem späten 18. Jahrhundert. Für Historisch-Interessierte sowie Spieler dieser Epoche (FIW und AWI) ein optisches Schnäppchen!

The last „Visiting a museum“ introduced my „little“ hike on the Appalachian Trail. There is a gem Not far from my entry into the trail that you do not suspect there. Right next to the visitor center is the Mountain Farm. A replica of a farm from the late 18th century. For historically interested as well as players of this era (FIW and AWI) a visual bargain!

Auf einer Höhe von etwa 700 m ü. N.N. findet sich das kleine Besucherzentrum mit sanitären Anlagen, einem kleinen Laden für die regional typischen Souvenirs, sowie einem (klitze-)kleinen Museum des bäuerlichen Lebens seit der Landnahme der ersten Siedler. Einige Meter entfernt hat der Nationalpark-Service eine solche Farm wieder aufgebaut. Ein Ranger ist vor Ort, so dass problemlos Fragen gestellt werden können und auch das Farmhaus ist zu besichtigen. Leider haben wir es versäumt auf die Öffnungszeiten zu achten und so wurde fünf Minuten bevor wir am Haus eintrafen der Schlüssel herumgedreht. Es blieb uns nichts anderes übrig, als durch die Ritzen (und derer gab es viele!) zu schauen.

At an altitude of about 700 m above sea level. N. N. there is the small visitor center with sanitary facilities, a small shop for regional typical souvenirs, and a (tiny) small museum of rural life since the land grab of the first settlers. A few meters away, the National Park Service has rebuilt such a farm. A ranger is on site, so that questions can be asked easily and also the farmhouse is able to be visited. Unfortunately we did not pay attention to the opening times and so five minutes before we arrived at the house the locked it. We had no choice but to look through the cracks (and there were many!).

Bergfarm

Wie erwähnt, stellt die Rekonstruktion einen Bergbauernhof aus dem 18. Jahrhundert dar. Kleine Tafeln erläutern die Gebäude sowie die Konstruktionen in Sinn und Zweck. Ein hölzerner Zaun umschließt die Farm und angrenzende Felder, so dass Wildtiere (Hirsche, Truthähne, Wildschweine, Bären, etc.) nicht die in harter Arbeit angebauten Feldfrüchte vertilgen. Alleine der Garten (letztes Bild) war toll anzusehen und öffnete einem die Augen, was vor zwei- bis dreihundert Jahren auf den Tisch kam.

As mentioned, the reconstruction is an 18th-century mountain farm. Small panels explain the buildings and constructions in meaning and purpose. A wooden fence encloses the farm and adjacent fields, so that wild animals (deer, turkeys, wild boar, bears, etc.) do not eat up the crops. Alone the garden (last picture) was great to look at and opened one’s eyes, of what came on the table two to three hundred years ago.

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Hier ein kleiner Schnappschuss des Farmhauses. Die Größe lässt sich erahnen, wenn Ihr auf der rechten Seite der Veranda Vater und Sohn (sitzend) beim Mühle-Spiel betrachtet. Ansonsten wurde ich sehr an meine 4Ground-Gebäude erinnert. Die Recherche der Designer war sehr gut! 🙂 Schade, wie oben schon erwähnt, als wir uns, auf dem Weg zum Ausgang, das Haus ansehen wollten, war es verschlossen. Rechts im Bild, recht versteckt unter Bäumen, ist der Hühnerstall (überdacht) zu sehen.

Here is a snapshot of the farmhouse. The size can be guessed when you look at the right side of the veranda, father and son (sitting) at „nine men’s morris“ game. Otherwise, I was very reminiscent of my 4Ground building. The research of the designers was very good! 🙂 Too bad, as mentioned above, when we wanted to see us on the way to the exit, it was closed. On the right in the picture, quite hidden under trees, is the chicken coop (covered).

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Ein gutes Stück vom Haus entfernt befindet sich ein Werkzeugschuppen der auch für die Lagerung von Heu verwendet wurde. Das Gebäude wurde zum Teil in den Hang hineingebaut (ersichtlich durch den steinernen Teil). Auf der Rückseite war eine kleine Tür ins hölzerne „Obergeschoss“, so dass die Werkzeuge, wie z. B. Leitern, Karren, etc., gut zugänglich waren.

A good distance from the house is a tool shed that was also used for the storage of hay. The building was partly built into the slope (visible through the stone part). On the back was a small door into the wooden „upper floor“, so that the tools, such as ladders, carts, etc., were easily accessible.

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Ein interessanter Teil der Farm ist der Komplex, der sich um die Tierhaltung dreht. Ihr seht hier den Stall mit Platz für zwei oder drei Rinder. Darüber hinaus war auch hier Heu und anderes Futter untergebracht. Bemerkenswert ist die Mauer: Sie wird in Neu England auch unter dem Namen „Hog Fence“ (auf deutsch: Schweinezaun) verwendet. Sie dienen dazu, neben dem Ziehen von Eigentumsgrenzen, dass die halbwild lebenden Schweine sich nicht zu sehr von den Farmgebieten entfernen. Diese Mauern wurden oft in der Winterzeit von Sklaven errichtet und gepflegt. Das letzte Bild zeigt einen Schweinestall. Wer sich wundert, warum da ein „Deckel“ auf dem Stall ist, der sei an die Bären erinnert. Die können sehr gut klettern und dann hat man zwar kein Schwein mehr im Stall, dafür einen kapitalen Schwarz- oder Braunbären. 😉

An interesting part of the farm is the complex that revolves around animal husbandry. Here you can see the stable with space for two or three cattle. In addition, hay and other food was also housed here. Noteworthy is the wall: in New England it is also used under the name „Hog Fence“ (in German: Schweinezaun). They hinder, in addition to pulling property boundaries, the semi-wild pigs from moving too far away from the farm areas. These walls were often built and maintained by slaves during the winter time. The last picture shows a pigsty. Who wonders why there is a „lid“ on the stable, please keep the bears in mind! They can climb very well and then you do not have a pig in the stable anymore, but you have a big black or brown bear. 😉

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Das Abschlussbild zeigt das Quell-Haus. Es ist um eine Bergquelle herum errichtet, so dass diese vor Verschmutzung geschützt ist. Das natürliche Gefälle wurde noch durch steinerne Einfassungen unterstützt, damit die Farmleute sauberes Wasser entnehmen konnten.

The final picture shows the spring house. It is built around a mountain spring so that it is protected from pollution. The natural slope was still supported by stone enclosures. With this the farm people could remove clean water.

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Soviel zum Thema „Farmen in den Bergen von Neu England“. Durch Zufall fanden wir ein kleines Museum das zum Verweilen einlud. Dass ich dadurch, quasi nebenbei, noch jede Menge Ideen für das Hobby bekam, war ein toller Nebeneffekt!

So much for „Farms in the New England mountains“. By chance we found a small museum that invited to linger. The fact that I got a lot of ideas for the hobby, almost incidentally, was a great side effect!

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Autor: P.

Als Mittvierziger (zum Zeitpunkt der ersten Veröffentlichung hier) sind die Filmplakate die sich auf der Startseite des Blogs befinden, "Kunstwerke" die meine Kindheit und Jugend geprägt haben. Dort sind wohl die Wurzeln meines Hobbys zu verorten. Schwarz-Weiß ist heute noch genauso beliebt, wie es in meiner Kindheit noch solche Übertragungsgeräte gab. ;) Und das Schöne an der Sache ist, es gibt dazu auch die passenden Spiele-Settings! Besucht meine Seite :) : https://histofantasyandpulp.wordpress.com/

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